der Kompass für institutionelle Investoren Biospace der Biotechnologie Kompass
der Kompass für die Biotechnologie-Branche
   
Quick Links

 Behörden
 Biotech-Cluster
 Biotech Unternehmen
 Consulter
 Fauna und Flora
 Forschungsinstitute
 Jobs
 Kongresse
 Medien
 Medizin
 Museen
 Private Equity
 Umweltschutz

Quick Search

 Suchbegriff :

Partner
Shortcuts
Shortcuts

[27.09.2009]

Aids-Killer Vaxgen?


 
Die US-Biotech-Firma Vaxgen wird an der Börse gefeiert. Sie hat zusammen mit Sanofi den Aids-Impfstoff entwickelt, der in Thailand erfolgreich anschlug. Der Weg zur Zulassung ist aber noch weit.
 

Nach über 20 Jahren erfolgloser Forschung gibt es endlich Hoffnung im Kampf gegen Aids. Am Donnerstag meldeten UN-Organisationen und Hersteller einen ersten echten Erfolg bei der Entwicklung von Aids-Impfstoffen. Bei einer Studie mit 16.000 Teilnehmern in Thailand konnte ein kombinierter Impfstoff die HIV-Infektion bei einem Drittel der Erwachsenen verhindern. Experten sprachen von einem Durchbruch in der Aids-Forschung.

Kombinierter Impfstoff von Sanofi und Vaxgen
Der Impfstoff besteht aus zwei Wirkstoffen: Alvac HIV von Sanofi-Aventis und Aidsvax von Vaxgen. Besonders für Vaxgen ist die erfolgreiche Studie in Phase III ein Meilenstein. Die US-Biotech-Firma aus San Francisco, die inzwischen mehrheitlich von der Non-Profit-Organisation GSID (Global Solutions for Infectious Diseases) übernommen wurde, war 2003 mit ihrem Mittel Aidsvax gescheitert. Jahrelang hatte Vaxgen Hoffnungen gemacht und für 2005 einen möglichen verfügbaren Impfstoff angekündigt. Nun erlebt der Wirkstoff in Kombination mit der Sanofi-Substanz seine Renaissance.

Dementsprechend groß war der Jubel an der Börse: Die Aktie kletterte am Donnerstag an der Nasdaq um sieben Prozent auf 0,74 Dollar. Am Freitag legt der Titel im Frankfurter Open Market um neun Prozent auf 0,57 Euro zu.

Bei Sanofi-Aventis fiel dagegen die Kursreaktion eher verhalten aus. Die Aktie gab am Donnerstag nach. Am Freitag legt sie leicht zu.
Schwieriges Geschäft
Noch sind der Entwicklungsaufwand und das Risiko bei der Aids-Impfstoffentwicklung sehr hoch. Das Geschäft gilt als relativ unlukrativ. Der Markt für Aids-Medikamente wird auf acht Milliarden Dollar geschätzt.

Das könnte sich aber ändern. Denn Impfstoffe werden immer gefragter. Der Markt für Impfstoffe, der derzeit ein Volumen von 16 Milliarden Dollar hat, wächst schneller als der gesamte Pharma-Markt. Vor allem die Impfstoffe gegen die Schweinegrippe lassen die Pharma-Riesen auf Milliarden-Einnahmen hoffen.


www.tagesschau.de

 
Aktueller Stand

Diskussions-Forum

BiotechnologieForum
Fragen & Antworten
Probleme & Lösungen


Newsletter

Erhalten Sie stets alle News sofort per E-Mail.
Ihre  E-Mail :
Termine


Aktuelle Events
und Veranstaltungen


© Copyright 2002 Joachim Glang und 1ZWO GbR, bitte beachten Sie den Haftungsausschluss