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[25.11.2009] Novartis erhält für Celtura®, den Influenza A(H1N1)-Pandemie-Impfstoff auf Zellkulturbasis, die Zulassung in der Schweiz
Basel, 13. November 2009 - Novartis gab
heute bekannt, dass Celtura®, der adjuvierte, monovalente Influenza
A(H1N1)-Impfstoff 2009 auf Zellkulturbasis, vom schweizerischen
Heilmittelinstitut Swissmedic zugelassen wurde. Nach der Zulassung in
Deutschland Anfang November 2009 ist dies die zweite Marktzulassung des
A(H1N1)-Pandemie-Impfstoffs auf Zellkulturbasis in Europa. Novartis hat die
Zulassung von Celtura auch in Japan beantragt und wird dies in einer Reihe
weiterer Länder tun.
Celtura ist ein mit dem Wirkverstärker MF59® adjuvierter,
inaktivierter Grippeimpfstoff und wurde nun von Swissmedic für die aktive
Immunisierung von Personen ab drei Jahren gegen die durch das neue pandemische
A(H1N1)-Grippevirus verursachte Erkrankung zugelassen. Der Impfstoff wird in der
Schweiz in Fertigspritzen mit 3,75 Mikrogramm (µg) Antigen und 0,125 ml MF59®
erhältlich sein.
Klinische Studien an mehr als 1 900 Probanden zeigen die
Verträglichkeit und Immunogenität von Celtura. Die Studien haben belegt, dass
eine Einzeldosis Celtura mit der niedrigsten Dosierung des getesteten Antigens
(3,75 µg) bei 3- bis 40-Jährigen einen ausreichenden Grippeschutz auslösen kann.
Die Sicherheits- und Verträglichkeitsprofile zeigen, dass der aus Zellkulturen
hergestellte Grippeimpfstoff ein ähnliches Sicherheitsprofil aufweist wie die
von der Europäischen Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln (EMEA)
zugelassenen adjuvierten Impfstoffe auf Eibasis. Reaktionen an der
Injektionsstelle (Rötungen, Schwellungen und Schmerzen) und systemische
Beschwerden wie mildes Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit waren die am
häufigsten gemeldeten Nebenwirkungen, die jedoch nur von kurzer Dauer waren.
\"Zellkulturbasierte Grippeimpfstoffproduktion ist reiner und
wirkt potenziell schneller als Technologien auf Eibasis\", erklärt Andrin Oswald,
CEO von Novartis Vaccines and Diagnostics. \"Nach Deutschland wird die Schweiz
das zweite Land der Welt sein, das von unseren F&E-Investitionen zur
Steigerung von Qualität und Schnelligkeit der Grippeimpfstoffproduktion
profitiert. Die Produktionskapazitäten für Impfstoffe in unserer lizenzierten
Zellkulturanlage im deutschen Marburg wurden deutlich erhöht. Zudem steht die
Fertigstellung einer zweiten Produktionsstätte für zellkulturbasierte
Grippeimpfstoffe in den Vereinigten Staaten kurz bevor. Diese wird mit der
Unterstützung des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums (US Department of
Health and Human Services, HHS) in Holly Springs, North Carolina,
errichtet[1].\"
Novartis hat beträchtliche Ressourcen in den Ausbau der
Produktionskapazitäten für den stark nachgefragten A(H1N1)-Pandemie-Impfstoff
investiert, der mittels einer Produktionstechnologie auf Zellkulturbasis
hergestellt wird. Die Produktion viraler Antigenkomponenten für Celtura basiert
auf einer validierten Zellkulturlinie statt auf dem klassischen Verfahren mit
Hühnereiern. Diese Technologie ist in Europa für den saisonalen Grippeimpfstoff
Optaflu® zugelassen.
Celtura enthält das konzerneigene Adjuvans MF59 mit einem
bewährten Sicherheitsprofil. Dieses basiert auf Erfahrungswerten aus über 12
Jahren und europaweit mehr als 45 Millionen verkauften Dosen des
Grippeimpfstoffs Fluad® (zugelassen in Europa).
Novartis hat bereits mit der Auslieferung ihrer
Pandemie-Impfstoffe auf Hühnereibasis begonnen: Die USA werden mit einem
monovalenten A(H1N1)-Impfstoff versorgt, der über die bestehende Plattform für
den saisonalen Grippeimpfstoff Fluvirin® hergestellt wird, während der
monovalente A(H1N1)-Impfstoff Focetria® weltweit ausgeliefert wird. Die
US-amerikanische Zulassungsbehörde (FDA) hat den oben genannten monovalenten
A(H1N1)-Impfstoff am 15. September 2009 zugelassen, die EMEA erteilte die
Zulassung für den Impfstoff Focetria A(H1N1) am 29. September 2009.
Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen,
die bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren
beinhalten, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse
wesentlich von den erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften
abweichen, wie sie in den zukunftsbezogenen Aussagen enthalten oder
impliziert sind. Einige der mit diesen Aussagen verbundenen Risiken sind in der
englischsprachigen Version dieser Mitteilung und dem jüngsten Dokument \'Form
20-F\' der Novartis AG, das bei der \'US Securities and Exchange Commission\'
hinterlegt wurde, zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese
Zusammenfassungen sorgfältig zu lesen.
Über Novartis
Novartis Vaccines und Diagnostics ist eine Division von
Novartis, deren Schwerpunkt auf der Entwicklung von präventiven Behandlungen
liegt. Die Division umfasst zwei Bereiche: Novartis Vaccines und Novartis
Diagnostics. Novartis Vaccines ist der weltweit fünftgrösste Impfstoffhersteller
und der zweitgrösste Anbieter von Grippeimpfstoffen in den USA. Zu den Produkten
der Division gehören ausserdem Meningokokken-, Pädiatrie- und Reiseimpfstoffe.
Novartis Diagnostics entwickelt und vertreibt innovative Technologien für den
frühen Nachweis von Pathogenen, um so die weltweite Blutversorgung zu schützen
und die Ausbreitung von Infektionskrankheiten zu verhindern.
Die Novartis AG bietet medizinische Lösungen an, um damit auf
die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der
ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschliesslich auf
Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein
diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen
- mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten,
Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie
Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden
Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2008 erzielten die fortzuführenden
Geschäftsbereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 41,5 Milliarden und
einen Reingewinn von USD 8,2 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 7,2
Milliarden in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel
(Schweiz). Die Novartis Konzerngesellschaften beschäftigen rund 99 000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) in über 140
Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet
References
[1] Dieses Projekt wurde ganz oder teilweise mit staatlichen
Fördermitteln des Office of the Assistant Secretary for Preparedness and
Response, Biomedical Advanced Research and Development Authority finanziert
(gemäss Vertrag Nr. HHSO100200900101C). www.novartis.com. |
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