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[14.12.2009] Medigene-Aktie bricht ein
Das Biotechunternehmen Medigene meldet Verzögerungen bei der Medikamenten-Entwicklung, unter anderem auch beim Hoffnungsträger Endotag. Wegen der Verzögerungen muss der Vorstand für Forschung und Entwicklung gehen. Anleger reagieren wenig begeistert und verkaufen die Aktie. HB FRANKFURT. Aktien von Medigene sind unter Druck geraten. Der Kurs des Biotechunternehmens fiel um sieben Prozent auf 3,54 Euro. Der Index für Technologiewerte TecDax stieg zeitgleich um 0,5 Prozent. Bei Medigene geht nach Verzögerungen bei der Medikamenten-Entwicklung der Forschungsvorstand. Für den Medikamenten-Kandidaten Rhudex sehe ein neuer Entwicklungsplan weitere klinische Studien für das nächste Jahr vor, so dass sich die Wiederaufnahme der klinischen Entwicklung um zirka ein Jahr verschiebe, hatte das Unternehmen mitgeteilt. Beim Krebsmittel Endotag verschiebt sich zwar die Phase-III-Studie um ein halbes Jahr, insgesamt will Medigene aber die Entwicklung in der ursprünglich veranschlagten Zeit hinter sich bringen. Händler werteten die Nachrichten als negativ. Das sei ein Rückschlag für das Unternehmen. Der veränderte Herstellungsprozess sei geplant gewesen und werde die Produktionskosten senken, schrieb Analyst Hanns Frohnmeyer von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in einer aktuellen Studie. Mögliche Lizenznehmer sollten sich dessen bewusst sein. Doch erwarte er keine Partnerschaft mehr, bevor Medigene im ersten oder zweiten Quartal 2010 für Endotag Daten einer Phase-II-Stufe zu Brustkrebs vorstelle. Einzelheiten erwartet der Analyst von einer Analystenkonferenz am 15. Dezember. Frohnmeyer blieb beim Votum \"Buy\" für die Aktie, kündigte aber eine Senkung seiner Schätzungen sowie des Kursziels von derzeit 8,50 Euro an. www.handelsblatt.de |
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