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[08.03.2010]
Epigenomics adhoc
EANS-Adhoc: Epigenomics AG: Akademische
Forschungsstudie PRESEPT erreicht primäres Studienziel
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Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer
europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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08.03.2010 Berlin, 8. März, 2010 - Das Molekulardiagnostik-Unternehmen
Epigenomics AG (ISIN: DE000A0BVT96) gibt neue revidierte Daten aus der
PRESEPT-Studie bekannt, die zeigen, dass der Septin9-Test in dieser
Forschungsstudie Darmkrebs-Fälle mit einer Sensitivität von annähernd 63%
detektierte. Von 51 Darmkrebs-Fällen mit gültigem Septin9-Messergebnis in
Blutplasma-Proben wurden 32 Fälle durch den Septin9-Nachweis korrekt als
Darmkrebsfälle identifiziert. Mit dieser Leistung erreichte die PRESEPT-Studie
ihr primäres Studienziel, die Mehrzahl der prävalenten und inzidenten
Darmkrebs-Fälle in einer Vorsorgepopulation zu finden. Diese Anforderung für
nicht invasive Früherkennungstests geben die derzeitigen gemeinsamen
US-amerikanischen Richtlinien für die Darmkrebs-Vorsorge der American Cancer
Society, der US Multi-Society Task Force on Colorectal Cancer, sowie des
American College of Radiology vor (1). Mit einer Spezifität von gut 89% erreicht
der Septin9-Test die in der PRESEPT-Studie angestrebte Spanne von 85% bis 90%.
Eine Spezifität in diesem Bereich sollte nach einer ersten
gesundheitsökonomischen Analyse die Erstattungsfähigkeit durch private und
gesetzliche Krankenversicherer unterstützen. So wie ursprünglich im
Studienprotokoll vorgesehen, wurden die Resultate revidiert nachdem Probanden,
deren Proben zuvor fehlerhaft gemessen wurden, erneut getestet. Weiterhin
wurden, ebenfalls dem Studienprotokoll folgend, eine kleine Anzahl weiterer
Darmkrebsfälle, die erst nach Beginn der ursprünglichen Messungen identifiziert
worden waren, getestet. Bei einer vorläufigen Datenanalyse am 15. Januar 2010
war zudem beobachtet worden, dass eines der drei Labore die Septin9-Tests im
Rahmen der PRESEPT-Studie durchgeführt hatten, eine Darmkrebs-Nachweisrate
aufwies, die deutlich von der der anderen beiden Labore sowie aller zuvor
publizierter Studien abwich. In der Folge wurde eine genaue Untersuchung dieser
Beobachtung eingeleitet, die dazu führte, dass die potenziell betroffenen Proben
in den beiden anderen Studienlaboren erneut getestet wurden. Darüber hinaus
wurde verbliebenes Probenmaterial der ursprünglichen Messung in jedem der drei
unabhängigen Labore erneut auf Septin9 getestet und in die Analyse einbezogen.
Alle bei diesen Maßnahmen gewonnen Daten wurden in das Endergebnis einbezogen
und trugen zu der nun bekannt gegebenen besseren Leistungsfähigkeit des Tests
bei. Epigenomics kann nunmehr mitteilen, dass die zusätzlichen
Septin9-Messungen, die der Klinische Lenkungsausschuss angeordnet hatte,
abgeschlossen wurden. Der Ausschuss hat Epigenomics drüber informiert, dass das
primäre Studienziel, zu zeigen, dass mit Hilfe des Septin9-Tests die Mehrzahl
der Darmkrebs-Fälle nachgewiesen werden kann, erfolgreich erreicht wurde. Obwohl
noch eine abschließende pathologische Begutachtung der in der Studie gefunden
Tumore sowie weitere statistische Detailanalysen ausstehen, ist der Klinische
Lenkungsausschuss zu dem Schluss gekommen, dass die nun vorliegenden Ergebnisse
statistisch nicht inkonsistent mit den vorausgegangenen Fall-Kontroll-Studien
sind (2-4). Der Ausschuss stellt weiterhin fest, dass die Studiendaten zeigen,
dass der Septin9-Test ein hilfreiches Instrument zum Nachweis von bisher nicht
diagnostizierten Krebsfällen mit Hilfe einer routinemäßig entnommenen Blutprobe
bei Menschen mit durchschnittlichem Erkrankungsrisiko und Anspruch auf
Darmkrebs-Vorsorge sein kann. Im weiteren Verlauf dieses Jahres will der
Klinische Lenkungsausschuss die PRESEPT-Studienergebnisse auf einer führenden
medizinischen Fachkonferenz vorstellen und plant die Einreichung eines
Manuskripts zur Begutachtung und Veröffentlichung durch eine renommierte
wissenschaftliche Fachzeitschrift. Ein einfacher Bluttest, der der großen Gruppe
von Patienten angeboten werden kann, die zwar Anspruch auf Darmkrebs-Vorsorge
haben, aber nicht willens oder in der Lage sind, andere verfügbare
Vorsorgeverfahren zu nutzen, hat das Potenzial die Akzeptanz der
Darmkrebs-Vorsorge zu verbessern (5). Basierend auf der in der PRESEPT-Studie
beobachteten Leistungsfähigkeit des Septin9-Tests in Verbindung mit der
Prävalenz von Darmkrebs in der Studienkohorte kann ein Hausarzt, der einem
Patienten einen negativen Befund aus einem Septin9-Test mitteilt, in 99,7% der
Fälle sicher sein, dass das Ergebnis korrekt ist (sog. Negativer Prädiktiver
Wert). PRESEPT ist eine prospektive, multizentrische klinische
Forschungs-Studie, die in 2008 begonnen wurde, um die Leistungsfähigkeit und den
gesundheitsökonomischen Nutzen von Epigenomics\' Septin9-Bluttests zur
Darmkrebs-Früherkennung in einer Vorsorgepopulation zu evaluieren. Die PRESEPT
Studie ist eine der größten privat finanzierten klinischen Studien zur
Darmkrebs-Früherkennung, die jemals durchgeführt wurden. Zwischen Juni 2008 und
Dezember 2009 wurden an 32 klinischen Zentren in den USA und Deutschland
insgesamt 7.941 Probanden mit durchschnittlichem Erkrankungsrisiko für Darmkrebs
und Anspruch auf Darmkrebs-Vorsorge in die Studie aufgenommen. Diese
Studienpopulation beinhaltete 53 zuvor nicht diagnostizierte Darmkrebs-Fälle die
durch eine bei allen Studienteilnehmern durchgeführte Darmspiegelung entdeckt
worden waren. Mehr als zwei Drittel der 53 Patienten mit Darmkrebs in dieser
Kohorte wurden in den frühen Krankheitsstadien I und II diagnostiziert. Die
pathologische Untersuchung der Tumore zeigte zudem, dass ein Großteil der
Patienten im Stadium I das sehr frühe Tumorstadium pT1 aufwiesen. Ende der
Ad-Hoc-Mitteilung Referenzen 1. Levin B, et al., Screening and surveillance for
the early detection of colorectal cancer and adenomatous polyps, 2008: a joint
guideline from the American Cancer Society, the US Multi-Society Task Force on
Colorectal Cancer, and the American College of Radiology. Gastroenterology 2008;
134(5): 1570-95. 2. Lofton-Day C, et al. DNA methylation biomarkers for
blood-based colorectal cancer screening. Clin Chem. 2008; 54(2):414-23. 3.
Grützmann R, et al. Sensitive detection of colorectal cancer in peripheral blood
by mSEPT9 DNA methylation assay. PLoS One. 2008;3(11):e3759. 4. deVos T, et al.
Circulating methylated SEPT9 DNA in plasma is a biomarker for colorectal cancer.
Clin Chem. 2009; 55(7):1337-46. 5. The Centers for Disease Control and
Prevention (CDC) e.g. estimates that 40% of the eligible population of adults 50
years of age or older —the age group at greatest risk of developing colorectal
cancer— in the USA has not been screened appropriately.
http://www.cdc.gov/cancer/colorectal/sfl/ Epigenomics\' rechtliche Hinweise.
Diese Veröffentlichung enthält ausdrücklich oder implizit in die Zukunft
gerichtete Aussagen, die die Epigenomics AG und deren Geschäftstätigkeit
betreffen. Diese Aussagen beinhalten bestimmte bekannte und unbekannte Risiken,
Unsicherheiten und andere Faktoren, die dazu führen können, dass die
tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage und die Leistungen der Epigenomics AG
wesentlich von den zukünftigen Ergebnissen oder Leistungen abweichen, die in
solchen Aussagen explizit oder implizit zum Ausdruck gebracht wurden.
Epigenomics macht diese Mitteilung zum Datum der heutigen Veröffentlichung und
beabsichtigt nicht, die hierin enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen
aufgrund neuer Informationen oder künftiger Ereignisse bzw. aus anderweitigen
Gründen zu aktualisieren. Rückfragehinweis: Epigenomics AG Dr. Achim Plum Sen.
VP Corporate Development Tel: +49 30 24345 368 achim.plum@epigenomics.com Ende
der Mitteilung euro adhoc
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Emittent: Epigenomics AG Kleine Präsidentenstraße 1 D-10178 Berlin Telefon: +49
30 24345-0 FAX: +49 30 24345-555 Email: ir@epigenomics.com WWW:
www.epigenomics.com Branche: Biotechnologie ISIN: DE000A0BVT96, DE000A0XFWF2
Indizes: Prime All Share, Technology All Share Börsen: Regulierter Markt/Prime
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München Sprache: Deutsch
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